AKG C411 PP Kondensator-Tonabnehmer
Bewertungen von AKG C411 PP Kondensator-Tonabnehmer
Basierend auf 11 Bewertungen
Wer sich erhofft, mit diesem Teil sein Instrument perfekt naturgetreu abzunehmen, könnte enttäuscht werden. Ja, der Klang ist ziemlich gut, aber es hängt stark davon ab, wo genau man das Mikro aufklebt. Ein paar Millimeter weiter rechts oder links können den Klang dramatisch verändern. Daher lohnt es sich, hier ein viel auszuprobieren, bis man die richtige Stelle mit dem besten Sound erwischt. Die große Stärke ist die Flexibilität. Man kann das Ding wirklich überall draufpappen, nichts, aber auch gar nichts ist mehr sicher. Perfekt für Leute, die schnell mal sehr unterschiedliche Instrumente abnehmen wollen, und für Klangkünstler zum experimentieren. Wichtig ist noch, dass man unbedingt Phantomspeisung braucht (z.B. am Mischpult oder Audiointerface), sonst kommt da natürlich gar kein Ton. Die Klebemasse ist mehrfach wiederverwendbar und hält lange durch, kann aber auch jederzeit nachgekauft werden.
Wer sich erhofft, mit diesem Teil sein Instrument perfekt naturgetreu abzunehmen, könnte enttäuscht werden. Ja, der Klang ist ziemlich gut, aber es hängt stark davon ab, wo genau man das Mikro aufklebt. Ein paar Millimeter weiter rechts oder links können den Klang dramatisch verändern. Daher lohnt es sich, hier ein viel auszuprobieren, bis man die richtige Stelle mit dem besten Sound erwischt. Die große Stärke ist die Flexibilität. Man kann das Ding wirklich überall draufpappen, nichts, aber auch gar nichts ist mehr sicher. Perfekt für Leute, die schnell mal sehr unterschiedliche Instrumente abnehmen wollen, und für Klangkünstler zum experimentieren. Wichtig ist noch, dass man unbedingt Phantomspeisung braucht (z.B. am Mischpult oder Audiointerface), sonst kommt da natürlich gar kein Ton. Die Klebemasse ist mehrfach wiederverwendbar und hält lange durch, kann aber auch jederzeit nachgekauft werden.
Raccoon
10. Juni 2024
funktioniert problemlos, kein Koppeln, solider Klang für Live. ich verwende es für eine Vihuela
funktioniert problemlos, kein Koppeln, solider Klang für Live. ich verwende es für eine Vihuela
El Mariachi 1
7. Juni 2014
Neugierig gemacht hatten mich Empfehlungen einiger Harfengurus, u.a. Rüdiger Oppermann, und Christoph Pampuch, die das C411 als Livemikro für Harfe empfehlen. Ich habe das C411 L zusammen mit dem Speisegerät AKG B29L getestet und muss sagen, daß es mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Das Handling mit der Klebemasse ist excellent, das Speisegerät für die Phantompower ist sehr praktisch, zumal man damit einen eigenen Gain-Regler auf der Bühne hat. Das C411 gibt den instrumententypischen Sound gut wieder. Rückkopplung war auch im Live-Einsatz kein Thema. Das Mikro wird auf die Klangdecke aufgekklebt, den genauen Punkt kann man durch ausprobieren, und variieren, je nachdem, ob man einen Bass-lastigeren Klang möchte (weiter unten anbringen), oder mehr Höhen. Das Mikrofon ist so leicht, daß es schwingungstechnisch auf der Klangdecke keine Einschränkung bedeutet. Eine kostengünstige und flexible Lösung.
Neugierig gemacht hatten mich Empfehlungen einiger Harfengurus, u.a. Rüdiger Oppermann, und Christoph Pampuch, die das C411 als Livemikro für Harfe empfehlen. Ich habe das C411 L zusammen mit dem Speisegerät AKG B29L getestet und muss sagen, daß es mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Das Handling mit der Klebemasse ist excellent, das Speisegerät für die Phantompower ist sehr praktisch, zumal man damit einen eigenen Gain-Regler auf der Bühne hat. Das C411 gibt den instrumententypischen Sound gut wieder. Rückkopplung war auch im Live-Einsatz kein Thema. Das Mikro wird auf die Klangdecke aufgekklebt, den genauen Punkt kann man durch ausprobieren, und variieren, je nachdem, ob man einen Bass-lastigeren Klang möchte (weiter unten anbringen), oder mehr Höhen. Das Mikrofon ist so leicht, daß es schwingungstechnisch auf der Klangdecke keine Einschränkung bedeutet. Eine kostengünstige und flexible Lösung.
Klaus aus S.
22. Januar 2014
Tolle Lösung um ein altes, liebgewordenes Instrument an einen Amp anzuschließen. Sound OK. In Kombination mit einem Mikro geht es in Richtung sehrgut. Handhabung sehr einfach. Rückkopplung aber nicht besser als beim Mikro. Achtung: Man braucht eine Phantomspeisung mit Ministeckern. Nach einem Jahr bin ich immer noch sehr zufrieden, ich bin von dem System überzeugt. Kleiner Nachteil jedoch, und ich hoffe AKG wird daran arbeiten: Das dünne kabel ist sehr sensibel und arbeitet sich trotz vorsichtiger handhabung langsam auf. (Korkenzieher-Effekt)
Tolle Lösung um ein altes, liebgewordenes Instrument an einen Amp anzuschließen. Sound OK. In Kombination mit einem Mikro geht es in Richtung sehrgut. Handhabung sehr einfach. Rückkopplung aber nicht besser als beim Mikro. Achtung: Man braucht eine Phantomspeisung mit Ministeckern. Nach einem Jahr bin ich immer noch sehr zufrieden, ich bin von dem System überzeugt. Kleiner Nachteil jedoch, und ich hoffe AKG wird daran arbeiten: Das dünne kabel ist sehr sensibel und arbeitet sich trotz vorsichtiger handhabung langsam auf. (Korkenzieher-Effekt)
Moby Dick
22. Januar 2014
Meine Erfahrung ist sehr ernüchternd: ich habe verschiedene Positionen auf und unter der Gitarrendecke ausprobiert, keine klang gut, immer viel zu Grundtonschwach. Denoch ist die Abnahme sehr Nebengeräusch empflindlich (Systembedingt?), d.h. das extreme Bässe duch z.B. Klopfgeräusche der Anschlagshand übertragen werden. Vielleicht lässt sich der Sound durch einigen Aufwand (EQ etc.) wesentlich verbessern, aber einfaches Plug-and.Play klappte bei mir zumindest nicht. Dann brauch ihr noch den sehr teuren AKG eigenen Mini-XLR Adapter für die Fantomspeisung, damit wird die Sache eigentlich zu teuer.
Meine Erfahrung ist sehr ernüchternd: ich habe verschiedene Positionen auf und unter der Gitarrendecke ausprobiert, keine klang gut, immer viel zu Grundtonschwach. Denoch ist die Abnahme sehr Nebengeräusch empflindlich (Systembedingt?), d.h. das extreme Bässe duch z.B. Klopfgeräusche der Anschlagshand übertragen werden. Vielleicht lässt sich der Sound durch einigen Aufwand (EQ etc.) wesentlich verbessern, aber einfaches Plug-and.Play klappte bei mir zumindest nicht. Dann brauch ihr noch den sehr teuren AKG eigenen Mini-XLR Adapter für die Fantomspeisung, damit wird die Sache eigentlich zu teuer.
Michel de Berlin
22. Januar 2014